Toskana und Insel Elba am Drahtesel Begleitet durch unseren Radguide Herrn Alex Maringgele

7-Tages-Radreise von Montag, 29.04. bis Sonntag, 05.05.2019

Wir haben zwei der schönsten Radtouren Italiens verbunden. Obwohl Elba zum Toskanischen Archipel gehört, unterscheidet sich die drittgrößte Insel Italiens vom Festland. Auf dieser Tour wird alles geboten, von Weinkultur, tollen Stränden, Berglandschaft bis zu sanfter Hügellandschaft. Wir beradeln die schönsten Gebiete wie z.B. die Maremma und die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis Piombino erstreckt. Von dort setzen wir mit der Fähre nach Elba über. In den zerklüfteten Küsten bieten sich traumhafte Buchten und Strände zum Baden an. Die höchste Erhebung dort ist der Monte Capanne mit 1019 m. Elba besitzt ca. 150 km bezaubernde Buchten und Küsten. Seit den 80er Jahren wird der Tourismus in sanften Bahnen gefördert und zählt zu den Haupteinnahmequellen. Sowohl auf dem Festland als auch auf der Insel befahren wir meist asphaltierte Wege. Gute Kondition und gutes Material sind von Vorteil.

Nicht vergessen! 11.05. Tagesfahrt Einradln am Ennsradweg

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise in den Raum San Vincenzo.

2. Tag: Rundtour in der Maremma, ca 45. bzw 65. km. Wir befinden uns in der Maremma, die einst von den Etruskern besiedelt wurde. Das archäologische Museum in Vetulonia liefert die Beweise dafür. Nach dem Untergang der Römer, konnte die Maremma nicht mehr bewirtschaftet werden. Die Bevölkerung verarmte völlig und die Malaria brach aus. Im 18. Jhdt. wurde die Region von den Habsburgern trockengelegt. Erst nach dem 2. Weltkrieg, als der Tourismus wieder aufblühte, hat sich die Maremma von ihren Strapazen erholt. Um in die verschlafenen Hügeldörfer zu gelangen, bedarf es einiger Kondition. Auch der Weg zur Küste führt nicht über ebenes Gelände.

3. Tag: Etruskische Riviera, ca. 50 km, Überfahrt nach Elba. Ein leichtes Bergauf und Bergab bestimmt die heutige Etappe. Kurz nach San Vincenzo radeln wir ins Landesinnere. Pinienwälder und Hügel charakterisieren die Landschaft. Wir durchradeln die Weinstraßen, und genießen die Gegend. Ab Piombino erreichen wir nach einer ca. einstündigen Fährüberfahrt Elba, dem einstigen Exil Napoleons. Unser Zielhafen ist die Hauptstadt Portoferraio – die einzige Stadt der Insel. Sie besitzt den Charme einer italienischen Kleinstadt.

4. Tag: Nordöstliches Elba, ca. 45 km. Heute erkunden wir per Rad den Nordosten der Insel, wo eine eisenhaltige Röte durch die Macchia (=niedriger Buschwald) schimmert. Von der Antike bis in das 20. Jhd. wurde hier Eisen abgebaut. Billiges Importeisen machte den Abbau im Laufe der Zeit unrentabel. Die Hügel werden von Zypressen, Olivenhainen und Pinien überzogen. In malerischen Küstenstädtchen wie Rio Marina stehen großzügige Villen, die die Bosse der Eisenminen ihr Eigen nannten. Wir verlassen die Küste wieder und radeln zurück zum Ausgangspunkt Rio Marina.

5. Tag: Halbinsel Calamita ca. 40 km. Auf der im Südosten gelegenen Halbinsel herrscht seit der Schließung der Minen idyllische Ruhe. Am Strand von Naregno beginnen wir den neuen Tag, an dem wir den Monte Calamita umrunden. Nach wenigen Kilometern erreichen wir die Ortschaft Capoliveri. Deren Einwohner sind bekannt für Stolz, Mut und Sturheit. Sogar Napoleon schaffte es nur unter Gewaltanwendung die Steuern einzutreiben. Wir radeln entlang der Küste und durchqueren den Nationalpark.

6. Tag: Westliches Elba, ca. 65 km bzw. 45 km (ohne 1. Anstieg). Wir starten an der Südküste in Marina di Campo. Um an die Nordküste zu gelangen haben wir einen Anstieg zu bewältigen, werden dafür aber mit wunderbaren Ausblicken belohnt. Über traditionelle Bergdörfer wie Poggio und Marciana kommen wir wieder zur Küstenstraße. Meer und Strand, gebrochen von spektakulären Felseinschnitten zur einen, die paradiesische Kulisse der Insel zur anderen Seite. An traumhaften Stränden vorbei erreichen wir unseren Ausgangspunkt.

7. Tag: Fährüberfahrt nach Piombino und Heimreise.