Korsika am Drahtesel erleben Begleitet durch unseren Radguide Herrn Alex Maringgele

7-Tages-Radreise von Sonntag, 23.09. bis Samstag, 29.09.2018

Korsika – die viertgrößte Insel im Mittelmeer hat viele Facetten. Auf uns warten Strände, Wälder und Gebirgsketten, von denen ca. 50 über 2000 m in den Himmel ragen. Zu ihren Füßen erstrecken sich Almwiesen und die niedrigeren Hügelketten sind von Olivenbäumen oder Plantagen mit Zitrusfrüchten sowie mit großflächigen Weingärten bedeckt. Die üppig blühende Macchia zieht sich über die Insel und sorgt mit Agaven, Palmen und Aloen für die exotische Note. Wir beradeln hauptsächlich die stark zerklüfteten Küsten und lassen uns vom Duft und den Farben betören. Von den Anhöhen aus genießen wir wunderschöne Ausblicke auf das türkisblaue Meer. Die Wirtschaft auf Korsika wird hauptsächlich vom Tourismus angetrieben. Eine der zahlreichen Spezialitäten aus der korsischen Küche und ein guter Tropfen belohnen uns für die Anstrengungen. Gute Kondition und einwandfreies Material sind erforderlich.

Reiseprogramm

1. Tag Anreise: Über Villach – Udine – Verona – Cremona nach Savona. Nachtfähre von Savona nach Korsika

2. Tag Westküste von Cap Corse/Pino nach St. Florent, ca. 60 km: Den ersten Tag verbringen wir mit unseren Rädern an der Westküste des Cap Corse. Die wenigen Dörfchen, die wir passieren sind abenteuerlich in die Steilhänge der Felsen gebaut. Die Löcher in den Felsen sind dem Einfluss des Windes zu verdanken und werden „Tafoni“ genannt. Die Ortschaft Nonza klammert sich regelrecht an die Felsen über dem Meer. Über die Berghänge ziehen sich beschaulich die Weingärten und einige Wasserfälle plätschern ins Tal. Unser heutiges Ziel St. Florent liegt auf einer kleinen Anhöhe und wird auch „St. Tropez von Korsika“ genannt.

3. Tag Ponte Leccia - Raum I'lle Rouse, ca. 65 km: Das Landesinnere von Korsika präsentiert sich uns nicht weniger spektakulär als die Küstengegenden. Immer wieder treffen wir auf die robusten korsischen Schwarzkiefern, die eine Höhe von bis zu 45 m erreichen. Auf einer Bergterrasse liegt das mittelalterliche Dorf Belgodére mit der schönen, alten Kirche. Unser heutiges Ziel L`Ile Rousse ist eine wohlhabende moderne Stadt. Ihre Straßen sind schachförmig angelegt und die schönen Plätze sind von regem Treiben erfüllt.

4. Tag von Calvi ins Fangtal, ca. 55 km: Diesen Tag verbringen wir an der Westküste. Die Straße führt uns über die sanften Hügel der „korsischen Riviera“. Den einmaligen Ausblick von der Kapelle Madonna della Serra sollte man sich nicht entgehen lassen. Buchten und Landzungen reihen sich aneinander, mit traumhaftem Blick auf das smaragdfarbene Mittelmeer. Auf den sanften Hängen wachsen Olivenbäume. An den Ufern des Flusses Fango beenden wir den Tag und bestaunen die bizarren Felsformationen, die sich gebildet haben.

5. Tag von Porto nach Carghese, ca. 45 km: Über die zerklüftete Küste zu radeln verlangt uns gute Kondition ab. Immer mit freiem Blick auf die Meereskulisse begegnen uns spektakuläre Felsgebilde. Die Schönheit der Landschaft ist unter anderem dem rot-schimmernden Granitgestein zu verdanken. Oben angekommen, lohnt sich ein kurzer Abstecher auf die Landzunge Capu Rossu um die schönen Buchten zu bestaunen. Den Rest der Etappe können wir dann mit vielen Talfahrten bis Carghese ausklingen lassen.

6. Tag von Proproanio nach Tizzano, ca. 35 km: Vom Hafenort Propriano bewegen wir uns in Richtung Landesinnere. Der Weg birgt kleinere Steigungen, die wir bezwingen müssen, bis wir schließlich nach Tizzano gelangen. Das kleine Marinadörfchen ist ein lieblicher Ort, der am Eingang einer Schlucht liegt und einen sehr schönen Sandstrand besitzt. Auch für Taucher ist Tizzano ein Geheimtipp! Per Bus geht’s in das Gebiet um Bonifacio. Dort räkelt sich ein 30 km² großes Felsplateau und verleiht der Landschaft einen besonderen Reiz. Am Ende des letzten Radtages bringt uns der Bus wieder zum Hafen von Bastia.

7. Tag Heimreise: Mit vielen Radkilometern in den Wandeln und besonderen Eindrücken gehts zurück in unsere Heimatgemeinden.