Durch´s Wachauerlandl BEGLEITET DURCH UNSEREN RADGUIDE HERRN ALEX MARINGGELE

5-Tages-Radreise von Mittwoch, 04.08. bis Sonntag, 08.08.2021

Die Wachau, das Weinland an der Donau, ist wohl eine der bekanntesten und schönsten Regionen
Österreichs. Das milde Klima bevorzugt den Obst- und Weinanbau und verleiht dem gesamten
Gebiet ein südliches Flair. Unzählige Burgen und Kirchen sind stumme Zeugen einer geschichtsträchtigen
Vergangenheit. Aber auch das, für seinen Gemüseanbau berühmte Marchland und der
Strudengau, einst von Schiffsleuten gefürchtet, zeigen eine idyllische Landschaft, die sich bestens
zum Radfahren eignet. Nicht zu vergessen ist das immer grüne Waldviertel mit seinem idyllischen
Kamptal, das diese Reise zu einem wahren Klassiker werden lässt. Wir bewegen uns auf gut ausgebauten
Wegen, die keine zu großen Steigungen aufweisen.

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Grein – Einradeln an der Donau/
Grein – Raum Pöchlarn ca. 40 km. Nach dem Ausladen
der Räder beginnen wir unsere Radtour in Grein
und radeln an den Ufern der Donau entlang. Dort, wo
der Strom sich entschloss, seinen Weg durch harten
Granit zu nehmen, hinterließ die Donau einen Fjord voller
Wirbel und Strudel – den Strudengau. Die einstigen
Stromschnellen sind längst verschwunden, geblieben
ist eine reizvolle und beeindruckende Landschaft.
Hoch über der Donau thront der Marien-Wallfahrtsort
Maria Taferl.

2. Tag: Vom Waldviertel in die Wachau ca. 60 km.
Ein gemütlicher Tag steht uns bevor. Der Bus bringt
uns hoch über das Donautal. Wir starten unsere Tour
im immergrünen Waldviertel mit seinen großen Weideflächen.
Unser Weg führt uns in das Spitzertal, das
milde Klima dort lässt Obstgärten prächtig gedeihen.
Je näher wir der Donau kommen, desto südlicher wirkt
das Flair und die Weinterrassen erfreuen unsere Sinne.
In Spitz, die Heimat des „Mariandl“, schwenken wir
Richtung Willendorf, die Fundstätte der „Venus v. Willendorf“.
Die üppige Dame aus der Altsteinzeit symbolisiert
die Fruchtbarkeit. Nur wenige Kilometer trennen
uns von unserem Etappenziel

3.Tag: Wachau ca. 60 km. Die Wachau – ein landschaftlicher
Höhepunkt - ist wohl die bekannteste und
meistbesungene Gegend an der österreichischen Donau.
Aber nicht nur die Landschaft, auch die Wachauer
Städtchen wie Spitz, Weißenkirchen und der sicher
bekannteste Ort Dürnstein haben ihren Reiz. Auf der
dortigen, gleichnamigen Burg geriet einst Richard
Löwenherz in Gefangenschaft. Neben Buschenschenken
und Heurigen bieten sich eine Reihe von
außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten wie Ruinen,
Burgen, Klöster und Wehrkirchen an.

4.Tag: Kamptal ca. 55 km. Der Bus bringt uns ins
Kamptal. Durch das Kamptal schlängelt sich der Fluss
Kamp durch unterschiedliche Landschaftstypen. Kurz
nach dem Start passieren wir Schloss Greilenstein und
radeln durch gepflegte Feldlandschaften zum Kloster
Altenburg mit der wunderschönen Barockkirche. Dem
Kamp folgend, erreichen wir über Rosenburg mit der
beeindruckenden Burg die Ortschaft Gars, das Zentrum
des Kamptals. Gemächlich führt uns der Kamp in
mildere Gefilde, die den Wein gedeihen lassen. Über
Langenlois, dem Eingang zum Kulturpark Kamptal erreichen
wir Krems, die älteste Stadt Niederösterreichs.

5.Tag: Ausradeln Raum Grein – Linz ca. 55 km /
Heimreise. Wir starten wieder in Grein und bewegen
uns flussaufwärts auf dem flachen Radweg
in Richtung Mitterkirchen, wo ein originalgetreues,
hallstadtzeitliches Dorf nachgebaut wurde. Wir
durchradeln das fruchtbare Marchland, das durch
den Gemüseanbau bekannt geworden ist. Dieses
Gebiet wurde bereits häufig von schweren Überschwemmungen
heimgesucht. In Mauthausen, wo
die Donau das Wasser der Enns aufnimmt, können
wir die schönen Patrizierhäuser bewundern. Von
nun an folgen wir dem Donauradweg in die Landeshauptstadt
Linz, dessen Hausberg schon von Weitem
grüßt. Die bemerkenswert gepflegte Altstadt
lädt zu einem Bummel ein. Nach ein paar wunderbaren
Tagen treten wir anschließend die Heimreise
in unsere Heimatgemeinden an.