Auf dem Radl durchs Altmühltal Begleitet durch unseren Radguide Herrn Alex Maringgele

5-Tages-Radreise von Dienstag, 13.08. bis Samstag, 17.08.2019

Das Altmühltal ist ein Erlebnispark mit abwechslungsreichen Landstrichen für Natur- und Kulturfreunde. Weiträumige, sanfte Wald- und Wiesenlandschaften wechseln mit bizarren Felsformationen des Jura. Zahlreiche Schlösser und Burgen grüßen von den Anhöhen. Aber auch in den schmucken, mittelalterlichen Städten sind viele Schätze zu entdecken. Historische Bauten, eingebettet in eine einzigartige, landschaftliche Vielfalt machen das Altmühltal, nicht zuletzt durch sein perfektes Radnetz, so beliebt. Nur einige kleine Steigungen sind zu überwinden, wenn der Radweg den Lauf der Altmühl verlässt.

Nicht vergessen! 24.08. Tagesfahrt zur Bartholomä Wallfahrt
Nicht vergessen! 31.08. Tagesfahrt zum Rosenheimer Herbstfest
Nicht vergessen! 01.09. Badetag Obere Adria

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Rothenburg
Wir beginnen unseren Radurlaub mit einer Stadtführung in der mittelfränkischen Stadt Rothenburg. Malerisch erhebt sie sich auf einem Hochplateau und präsentiert sich als Sinnbild des Deutschen Mittelalters. Von einer Stadtmauer mit mächtigen Basteien umrahmt, erzählt sie von einer bewegten Vergangenheit.

2. Tag: Herrieden – Gunzenhausen ca. 70 km
Wir starten am Hornauer Weiher, der als Ursprungsgebiet der Altmühl gilt, und folgen der Altmühl durch das Frankenland. Wir durchradeln typisch fränkische Ortschaften und naturbelassene Weiden, die auch Störche schätzen. Vorbei am mittelalterlichen Schloss in Colmberg geleitet uns die Altmühl nach Herrieden dem ältesten Ort des Altmühltals. Die sanfte Wiesenlandschaft des Altmühltals führt uns zum Altmühlsee.

3. Tag: Gunzenhausen – Eichstätt ca. 75 km
Malerische Bauerndörfer und mittelalterliche Städte prägen diesen Tag. Bis nach Treuchtlingen durchradeln wir das flache mittelfränkische Becken. Die grünen Landstriche werden im späteren Flussverlauf zu engen Tälern. Wir befinden uns im Naturpark Altmühltal. Die Landschaft präsentiert jetzt ihre Schönheit von einer anderen Seite. Die weißen Felszüge des Jura bewachen den Verlauf der Altmühl durch die Frankenalb. Gut erhaltene Städte und geschichtsträchtige Burgen und Ruinen säumen unseren Weg. Aber auch die barocke Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt ist einen Besuch wert. Ihr südliches Flair verdankt Eichstätt ihren italienischen Baumeistern, die ein Kunstwerk aus Palazzi, Kirchen, Klöstern und der Willibaldsburg geschaffen haben.

4. Tag: Eichstätt – Dietfurt ca. 60 km
Die herrliche Landschaft des Altmühltals wird wieder breiter, nun tritt die Wacholderheide in den Vordergrund. Nach ein paar kräftigen Tritten in die Pedale erreichen wir Kipfenberg, den geographischen Mittelpunkt Bayerns. Die gleichnamige Burg wurde im 12. Jhd. erbaut und überragt das Ortsbild. Sie überstand sowohl den Bauern- als auch den Dreißigjährigen Krieg. Den geruhsamen Lauf der Altmühl folgend gelangen wir über Beilngries in die Erholungsstadt Dietfurt.

5. Tag: Dietfurt – Kelheim ca. 35 km / Abreise
Von nun an zähmt der Main–Donaukanal die Altmühl. Reizvoll angelegte Biotope geleiten uns weiter nach Riedenburg, der Stadt der drei Burgen. In einer guten Radstunde erreichen wir unser Ziel Kelheim mit seiner mächtigen Befreiungshalle. Von dort geht es mit dem Schiff weiter zum Donaudurchbruch, einer wildromantischen Flusslandschaft zwischen Wittelsbacher-Stadt Kelheim und dem Benediktiner Kloster Weltenburg mit der Asamkirche, der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Mit vielen neuen Eindrücken unserer herrlichen Natur, treten wir die Heimreise an.