6-Tages-Radreise vom MONTAG, 23. April bis SAMSTAG, 28. April 2012
Begleitet durch unseren Radguide Alex Maringgele
Gewaltige Gebirgsmassive, an deren Hängen sagenumwobene Burgen thronen, endlos wirkende Obst- und Weinplantagen und ein steigendes südliches Flair werden uns auf dieser Radtour in einen wahren „Radler Rausch“ versetzen. Das milde Klima lässt die Natur in besonderer Vielfalt erscheinen und bietet hier im sonnenverwöhnten Süden eine berauschende Blütenpracht. Dies schätzen die Südtiroler seit jeher und so entstanden ehrwürdige Städte wie Bozen und Meran. Die Etsch, unser ständiger Begleiter, führt uns nach Oberitalien, wo nicht zuletzt durch die Sprachgrenze die italienische Atmosphäre immer mehr in den Vordergrund tritt. Entlang des Monte Baldo, der uns die Sicht auf den Gardasee versperrt, erkunden wir das oberitalienische Paradies. Das Ziel dieser Tour, die Provinzhauptstadt Verona, die sich durch das eindrucksvolle Amphitheater einen Namen gemacht hat, ist glorreicher Abschluss.
Ihr Reiseprogramm:
1. Tag: Anreise über Salzburg - Innsbruck - Reschensee – Raum Schlanders ca. 50 km. Nachdem wir auf 1500 m Seehöhe unsere Räder ausgeladen haben, radeln wir entlang des Reschensees und passieren den viel bestaunten Kirchturm von Graun, der malerisch aus dem See ragt. Die Ortschaft fristet seit der großen Überflutung des Talbodens unter der Wasseroberfläche. Unser Weg führt weiter durch die alpine Landschaft des Obervinschgaus. Nach einer rasanten Abfahrt erreichen wir die Ortschaft Mals. Von hier aus weist uns die Etsch den Weg zu unserem Etappenziel Schlanders, den Hauptort des Vinschgaus.
2. Tag: Schlanders – Lana ca. 50 km Vorbei an idyllischen Ortschaften, mit immer noch österreichischem Flair durchradeln wir den Vinschgau und gelangen auf von Obstgärten geprägten Wegen nach Meran. In der zweitgrößten Stadt Südtirols bekennen sich die Einwohner zur Hälfte zur deutsch-, und zur Hälfte zur italienischen Sprachbevölkerung. Hier verlassen wir den Vinschgau und erreichen das Südtiroler Umland. Endlose Obstgärten zieren den Weg bis Lana.
3. Tag: Lana – Leifers ca. 45 km Nach ein paar kräftigen Tritten in die Pedale durch die Weingärten können wir bereits die Silhouette des Schlosses Sigmundskron, der größten Burganlage Südtirols, erkennen. Der Fluss Eisack weist uns den Weg in das Zentrum der Landeshauptstadt Bozen. Der nun für uns neu ausgebaute Radweg führt uns auch schon zu unserem Hotel nach Leifers.
4. Tag: Leifers – Trient ca. 80 km Am heutigen Tag wird uns die Etsch den ganzen Tag bewachen. Bald finden wir uns in Salurn wieder, dem südlichsten Ort Südtirols und somit der endgültigen deutschen Sprachgrenze. Die Etsch führt uns in die Provinz Trient und in deren gleichnamige, malerische Hauptstadt. Ein Stadtrundgang durch die Konzilstadt rundet diesen wunderbaren Tag ab.
5. Tag: Rovereto – Raum Verona ca. 65 km Im Blickfeld des Monte Baldo, der uns noch die Sicht auf den Gardasee versperrt, durchradeln wir das Etschtal. Die Berner Klause, ein geschichtsträchtiger Boden, da hier einst Napoleon das österreichische Heer besiegte und so nach Trient vordrang, verengt wiederum das Tal und zwingt uns zu einem kleinen Anstieg. Unser Weg führt uns durch das leicht wellige Hügelland wieder zurück zur Etsch. Diese geleitet uns in die Vororte von Verona. Mit ihrer langen Tradition, historischen Sehenswürdigkeiten, dem bunten Treiben in den verwinkelten Gassen und den charakteristischen Cafés ist die 260.000 Einwohnerstadt Handels- und Touristenmetropole für Italiens Norden. Natürlich darf hier eine Stadtführung nicht fehlen!
6. Tag: Rovereto – Trient ca. 30 km Rovereto ist die zweitgrößte Stadt des Trentino. Die bezaubernde Stadt aus dem Mittelalter war im 15. Jh. im Besitz der Habsburger. Zahlreiche Burgen bezeugen noch heute den einst wichtigen Handelsweg, den wir genüsslich vom Sattel aus betrachten können. Unsere Route führt uns – immer in Begleitung der Etsch – wieder nach Trient. Anschließend treten wir die Heimreise an. Wenn dieser Urlaub zu Ende geht, sind wir um einige schöne Erinnerungen reicher geworden!
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