6-Tages-Radreise vom DIENSTAG, 17. Juli bis SONNTAG, 22. Juli 2012
mit unserem Radguide Alex Maringgele
Der Elbe-Radweg gehört zu den eindrucksvollsten und abwechslungsreichsten Radwegen Europas! Auf einer Länge von fast 1200 km schlängelt sich die Elbe wie ein silbernes Band durch 7 deutsche Bundesländer. Wegen des äußerst geringen Gefälles lässt sie sich ebenso gut flussaufwärts wie flussabwärts beradeln. Wir haben für Sie den schönsten Abschnitt von Bad Schandau bis Dessau erkundet, nicht zuletzt, um Ihnen die reichhaltige Flora und Fauna näher zu bringen. Die urtümliche und atemberaubende Schönheit dieser Landschaft ist zurückzuführen auf die landestypischen Feuchtwiesen, Dünen und Deiche. Sie sind Lebensraum für unzählige Amphibien und Vogelarten. Industrie und Hektik der Großstädte wurden bis heute erfolgreich von diesen sensiblen Naturzonen ferngehalten, die größtenteils unter Naturschutz stehen. Auch das einzigartige Kulturerbe und die spannende Historie der Elb-Städte bieten beste Voraussetzungen für eine gelungene Urlaubswoche auf dem Sattel!
Ihr Reiseprogramm:
1. Tag: Anreise über Salzburg - München - Nürnberg - Hof nach Dresden.
2. Tag: Tschechische Grenze – Dresden ca. 40 km Der Bus bringt uns nach Schmilka an der tschechischen Grenze. Am Weg dorthin genießen wir einen wunderbaren Ausblick von der Basteibrücke auf die sächsische Schweiz. Dort laden wir die Räder aus und beginnen unsere erste Etappe. Wir durchradeln den Naturpark „Die sächsische Schweiz“ – eine perfekte Einstimmung zur Erkundung der Natur! Das 700 km² große Gebiet beherbergt Pflanzen und Tiere, die an anderen Orten längst ausgestorben sind. Zu diesem Naturpark gehört das Elbsandsteingebirge, ein bizarres Landschaftsbild, das durch Verwitterungen und Abtragungen zu einem felsigen Naturschauspiel geworden ist. Erwähnenswert auf dieser Etappe ist auch Bad Schandau, das durch die Entdeckung einer eisenhaltigen Quelle im 19. Jhdt. zu einem florierendem Kur- und Erholungsort geworden ist und über eine viel bestaunten Pflanzengarten verfügt. Auch die Canaletto Stadt Pirna liegt eingebettet in die malerische Landschaft des Elbtals. Unser heutiges Ziel ist das Kunst- und Kulturzentrum Dresden.
3. Tag: Dresden – Riesa ca. 65 km Dresdens Flair ist gekennzeichnet von Schlössern, Museen und Theatern. Hier befindet sich der Sitz des Bischofs von Meißen. Die Bombardierung im Februar 1945 zerstörte die Stadt nahezu vollständig. Beim Wiederaufbau wurde das Gebiet um den berühmten Zwinger mit vielen kulturhistorischen Gebäuden originalgetreu rekonstruiert. Die Elbe begleitet uns in die Wein- und Porzellanstadt Meißen – der Standort der heute staatlichen Porzellan- Manufaktur, die 1710 von August dem Starken gegründet wurde. Über die sächsische Weinstrasse radeln wir durch idyllische Auen und erreichen die Stadt Riesa.
4. Tag: Riesa – Dommitzsch ca. 75 km Der Name der Stadt Riesa ist zurückzuführen auf das Kloster Riezowe, das im Jahre 1119 gegründet wurde, welches auch heute noch eine beeindruckende Klosteranlage mit einer schönen Marienkirche im Spätgotik-Stil darstellt. Im Jahre 1623 wurden die Stadtrechte verliehen. Die Elbe immer im Blickfeld passieren wir kleine Ortschaften und reizvolle Landschaften bis wir Torgau erreichen. Im 16. Jh. war Torgau die bevorzugte Residenz der sächsischen Kurfürsten. Die bestens erhaltenen Renaissancegebäude und die unzähligen Einzeldenkmäler sind einen Spaziergang durch die 1.000 Jahre alte Stadt wert. Bald haben wir Dommitzsch, unser Etappenziel, erreicht.
5. Tag: Dommitzsch – Wittenberg ca. 55 km Gut erholt und nach einem kräftigen Frühstück lassen wir Dommitzsch hinter uns und bewegen uns Richtung Lutherstadt Wittenberg. Dazwischen liegt ein sagenhaft romantisches Paradies von Wiesen und Wäldern. Wo uns die Elbe im August 2002 das Fürchten lehrte, wurde nicht zuletzt durch eine Welle der Hilfsbereitschaft das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt. Auf gut ausgebauten Radwegen strampeln wir heute dem „Biosphärenreservat Mittler Elbe“ entgegen, das sich gleich hinter der sachsen-anhaltischen Grenze bis über 400 km² weit erstreckt.
Besonders sehenswert ist in Wittenberg die spätgotische Schlosskirche Allerheiligen, an deren Tür Martin Luther im Jahre 1517 die 95 Thesen gegen den Ablasshandel des Papstes an der Kirchentür angeschlagen hat.
6. Tag: Alles geht einmal zu Ende – und wer gerät nicht ins schwärmen, wenn er seinen Lieben zu Hause von dieser erlebnisreichen Urlaubswoche berichtet?!
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